Ausrüstung

14.03.2012: Test Salomon Speedcross 3

Nach mehreren negativen Versuchen mit unterschiedlichen Trailschuhen habe ich mir zum Jahreswechsel einen Salomon Speedcross 3 “gegönnt”. Viele Jahre störten mich die harten Schuhsohlen diverser Trailmodelle, vor allem im Vorfußbereich. Meist hatte ich nach wenigen Kilometern Schmerzen im Fuß und das Laufen machte nicht wirklich Spaß. Als Konsequenz lief ich im Training und Wettkampf im Gelände mit leichten Trainingsschuhen oder sogar Wettkampfmodellen. Hin und wieder spürte ich im Gelände einen spitzen Stein durch die Schuhsohle, aber immer noch besser als ständige Fußprobleme. Selbst den Transalpine-Run habe ich jedes Jahr mit Straßenschuhmodellen absolviert und bin nur bei sehr wiedrigen Wetterverhältnissen auf Trailmodelle umgestiegen. Auch wenn es in der Ausschreibung anders empfohlen wird, bin ich doch immer ganz gut damit zu recht gekommen.

Für die Brocken-Challenge wollte ich einen Schuh mit griffiger Sohle, der auch im tieferen Schnee festen Halt bietet. Deshalb hatte ich mir schon längere Zeit den Speedcross 3 ausgesucht. Das aggressive Profil sollte auch im Schnee helfen und mir die zusätzlichen Schneekeeten ersparen. Gedacht, getan und einen Speedcross 3 in einem Online Shop erstanden. Die Passform war von Anfang an perfekt. Der Schuh umschließt den Fuß wie eine zweite Haut, ein sehr angenehmes Tragegefühl. Viel Zeit zum testen nahm ich mir im Vorfeld der Brocken Challenge nicht. Ein kurzer Lauf über 5 Kilometer sollte reichen, um zu beurteilen ob der Schuh passt. Dann ging es zum Lauf.

Schnee war reichlich vorhanden und der Grip des Schuhs war wirklich unglaublich. Das Profil gibt auf jedem Untergrund besten Halt – egal ob lockerer, tiefer Schnee oder geschlossene Schneedecke. Auch die Dämpfung war auf der langen Strecke völlig ausreichend. Erst hatte ich einige Bedenken, auf Grund der dünner Sohle. Dies war allerdings völlig unbegründet. Fußprobleme mit Trail Schuhen wird es wohl bei mir zukünftig keine mehr geben.

Endlich ein Trail Schuh der leicht, angenehm zu tragen ist und gleichzeitig perfekten Halt im Gelände bietet. Selbst auf der 80 km Strecke der Brocken Challenge hatte ich, obwohl vorher nicht groß eingelaufen, keine Probleme. Perfekt!

09.11.2011: Start 900 – My Tiny Sun

In der letzten Woche haben wir uns jeweils eine Start 900 von My Tiny Sun gegönnt. Mit 100 EURO zwar schon recht preisintensiv, zumindest im Vergleich zu den üblichen Batterieleuchten, aber immer noch die einfachste Ausführung. Mein Bikehändler des Vertrauens meinte das die Leuchtenkörper sich kaum unterscheiden und bei den höherwertigen Leuchten vor allem stärkere Akkus verbaut sind. Da ich die neue Lampe vor allem auf dem Bike beim Weg zur Arbeit (12 km) einsetzen möchte, sollte diese Variante aber ausreichen. Die Montage der Leuchte erfolgt mit unterschiedlichen Gummiringen, 2 Größen garantieren einen halbwegs festen Sitz am Lenker. Der Akkupack wird mit einem Klettverschluss am Oberrohr befestigt. Weiterhin ist im Lieferumfang noch ein Ladegerät und eine Helmhalterung enthalten. Also alles was man braucht. Bereits nach den ersten Tagen durch die morgendliche Dunkelheit bin ich von der Lampe begeistert. Kein Vergleich mehr zu früheren Batterieleuchten die kaum über den Vorderreifen leuchten konnten. Die 150 m Sichtweite in der Beschreibung sind kein Werbespruch, einfach genial mit so einer „Sonne“ durch den Wald zu fahren. Fußgänger gehen schon in weiter Entfernung zur Seite, wenn sie von hinten den Lichtkegel bemerken. Die Akkuzeit scheint mit 10 h auch völlig ausreichend zu sein. Bei dieser Leistung ist die reine Verwendung auf dem Arbeitsweg eigentlich Verschwendung. Mit der beiliegenden Helmhalterung wird die Lampe wohl im Winter auch mal bei der einen oder anderen Skilanglauf Einheit zum Einsatz kommen und im nächsten Jahr auch zur Standardausrüstung bei meinen Hochtouren oder nächtlichen Trailläufen gehören. Unglaublich das ich mir so ein Teil nicht schon viel früher gegönnt habe!

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